Infektionsschutzkonzept

 

 

Infektionsschutz-Konzept für die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Mainbernheim


In einer ersten Phase des Wiedereinstiegs in das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten werden noch nicht alle gewohnten Teile des Gottesdienstes wieder möglich sein. Manches wird verändert sein. Um der Liebe willen wollen wir in unserer Gemeinde aufeinander achten und einander den Schutz gönnen, den wir brauchen, damit niemand angesteckt wird.

 Im Folgenden haben wir den Sonntagsgottesdienst im Blick. Diese Grundsätze gelten jedoch für alle Gottesdienste, auch Taufen, Trauungen, Trauergottesdienste und alle weiteren Gottesdienstformen. 

 Für Kinder- und Familiengottesdienste bedarf es noch weiterer Überlegungen und Absprachen, wie diese Grundsätze kindgerecht umgesetzt werden können. Deshalb sollen Kinder- und Familiengottesdienste erst zu einem späteren Termin wieder in unserer Gemeinde gefeiert werden. Auch Schulgottesdienste können nach heutiger Sachlage nicht durchgeführt werden. 

Die folgenden Grundsätze und Empfehlungen werden in regelmäßigen Abständen vom Kirchenvorstand der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Mainbernheim an die konkrete Situation angepasst. 

 

I. Der Kirchenraum und die Wahrung des Abstands

  1. Bei der Feier von Gottesdiensten und Andachten wahren wir zwischen den Teilnehmenden in alle Richtungen mindestens 2 Meter Abstand. Daraus bestimmt sich die Höchstzahl  von Teilnehmenden am Gottesdienst. Die Plätze sind gekennzeichnet, in dem wir das Liedblatt für den jeweiligen Gottesdienst als Platzmarkierung auslegen.
  2. Unsere Emporen können genutzt werden, in dem die rechte Treppe (in Richtung Altar) als Aufgang und die linke Treppe als Abgang dient. Dadurch kann die Abstandregel auch beim Betreten und Verlassen der Emporen gut umgesetzt werden. Die Plätze sind gekennzeichnet, in dem wir auch auf den Emporen das Liedblatt für den jeweiligen Gottesdienst als Platzmarkierung auslegen.
  3. Hausgemeinschaften dürfen direkt nebeneinander sitzen.
  4. Das Abstandsgebot gilt selbstverständlich auch beim Betreten und Verlassen der Kirche.
  5. So können etwa 70 Person an den Gottesdiensten teilnehmen.
  6. Bezogen auf jeden Gottesdienst gibt es ein vom Kirchenvorstand benanntes Team, das in ein konkretes Sicherheitskonzept eingewiesen ist und dieses freundlich und bestimmt umsetzen kann.  Die Hinweise zur Hygiene in der gemeinsamen Verpflichtung der beiden Kirchen (siehe Anhang) finden Beachtung.
  7. Ab dem 12. Mai finden auch die Gebetsgottesdienste am Dienstag um 18.00 Uhr wieder statt. Auch hier wird der Mindestabstand von 2 Meter eingehalten. Deshalb werden wir den Gebetsgottesdienst nicht in der Kapelle, sondern im Kirchenraum feiern.
  8. Für Trauerfeiern auf dem Friedhof gelten weiterhin die staatlichen Vorgaben.
  9. Bezüglich einer Verschiebung bzw. Absage der Jubelkonfirmation (11.10.20) wird zur gegebenen Zeit vom Kirchenvorstand noch ein Beschluss gefasst.
  10. Gerade in der warmen Jahreszeit kann die Möglichkeit genutzt werden, Gottesdienst im Freien zu feiern. Auch hier wird auf die Einhaltung von Abstandsregeln für Teilnehmende uneingeschränkt geachtet. Freiluftgottesdienste mit mehr als 50 Teilnehmenden finden in diesem Sommer nicht statt. 

Deswegen hat der Kirchenvorstand auch die Gottesdienste an Christi Himmelfahrt (in den Weinbergen), am Pfingstmontag (Rügerrieth) und zum Gemeindefest abgesagt.

 

II. Maßnahmen während des Gottesdienstes bzw. während der Veranstaltung, die Ansteckung verhindern

 

  1. Im Kirchenraum werden wieder Gesangbücher aufgelegt. Reduzierter Gemeindegesang ohne Mund-Nase-Bedeckung (Community-Masken) ist möglich, wenn der Abstand von 2 m gewahrt bleibt. Auf lange Gesänge wird verzichtet. 
  2. Vokal- und Instrumentalchöre kommen nicht zum Einsatz, Solisten und kleine Ensembles nur in doppeltem Abstand von mindestens 4 Metern. Der Einsatz von Blasinstrumenten ist wieder möglich.
  3. Alle Teilnehmenden tragen verbindlich eine Mund-Nase-Bedeckung. Das Betreten der Kirche ohne eine Mund-Nase-Bedeckung ist zu den Gottesdienstzeiten nicht möglich. An den Plätzen kann die Mund-Nase-Bedeckung abgenommen werden.
  4. Beim liturgischen Sprechen und Predigen ist um der Verständlichkeit willen das Tragen der Bedeckung nicht sinnvoll. Ein Abstand zur Gemeinde von ca. 4 Metern ist sinnvoll. Deswegen wird der Gottesdienst durch die Liturgin bzw. den Liturgen ausschließlich vom Altar geleitet.
  5. Das sonntägliche Evangelium wird vom Ambo aus gelesen. Dabei kann das Lektionar wieder verwendet werden.
  6. Die Liturgin, der Liturg sitzt im Altarraum. Die Gottesdienstbesucher werden nicht am Ausgang verabschiedet.
  7. Abendmahlsgottesdienste finden bis auf Weiteres nicht statt. Gegebenenfalls wird für die Gestaltung zukünftiger Abendmahlsfeiern ein eigenes Infektionsschutz-Konzept noch erarbeitet.
  8. Einlagen werden – ggf. mit bekannt gegebenem geteiltem Verwendungszweck – nur am Ausgang eingesammelt (kein Klingelbeutel).
  9. Die Gottesdienstdauer beträgt maximal 45 Minuten.
  10. Das vom Kirchenvorstand benannte Team sorgt am Ende des Gottesdienstes dafür, dass auch beim Verlassen der Kirche der notwendige Sicherheitsabstand von 2 Meter eingehalten wird.
  11. Nach dem Gottesdienst wird der Kirchenraum gereinigt, desinfiziert und ausgiebig gelüftet.
  12. Der Kirchenvorstand berät zu gegebener Zeit immer wieder neu über dieses Infektionsschutz-Konzept und passt es der jeweiligen Situation an.

 

Mainbernheim, den 01.09.20

 Paul Häberlein, Pfr.